This entry was posted on Freitag, April 13th, 2012 at 15:41 and is filed under Bondage, Fetisch. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.
Erotische Rollenspiele sind ein sehr beliebter Fetisch, und oft gehören dazu auch Fesselspiele. Zum Beispiel wenn der freche Pirat die geraubte Prinzessin an den Mast fesselt, wo sie von der gesamten Schiffsbesatzung beglotzt wird. Oder wenn die Polizistin dem gefassten Verbrecher die Arme auf den Rücken dreht und ihn mit Handschellen fesselt. Oder Der laszive Marquis sich in seinem Schloss seine jungen Mädchen hält, indem er sie mit Eisenketten an Eisenringe fesselt.
Fessel Spiele
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Der Fantasie sind da ja keine Grenzen gesetzt. Für manche gehört zu solchen Rollenspielen auch der Kick dazu, es in der Öffentlichkeit miteinander zu treiben, wo es immer irgendwelche Zuschauer gibt. Zuschauer – und ungebetene Helfer. In Portland, Oregon (USA) endete ein Fetisch-Rollenspiel im Gefängnis. Das Pärchen hatte sich alles so schön ausgedacht – die Frau sollte nackt, an den Rücksitz eines Autos gefesselt und mit Isolierband vor dem Mund, also geknebelt, eine gewisse Zeit auf einem Parkplatz verbringen.
Auf diesem Parkplatz entdeckte sie jedoch eine andere Frau, die – angesichts dessen, was sie sah, aus gutem Grund – an ein Kidnapping dachte und sofort die Polizei rief. Als die ankam, war der Wagen verschwunden. Die Polizei suchte ihn, fand wohl den Eigentümer des Wagens heraus – und erwartete ihn vor seinem Haus, als er mit seiner „Geisel“ ankam. Da klickten dann auch die Handschellen; aber in diesem Fall war es mal kein Rollenspiel, sondern bitterer Ernst.
Was lernen wir daraus? Normalerweise kann man sich eigentlich darauf verlassen, dass kaum jemand einschreitet, wenn Rollenspiele in der Öffentlichkeit abgehen. Ausschließen kann man es allerdings nie. Und wenn sich dann ein solcher barmherziger Samariter findet – dass kein Grund für eine Rettung besteht, das kann er von außen ja nicht wissen -, dann kann die Sache nicht nur peinlich, sondern auch unangenehm werden und bis zur Einschaltung der Polizei führen.
Wie gut, dass ich ohnehin nicht so auf Sexspiele in der Öffentlichkeit stehe. Daheim in den eigenen vier Wänden oder aber auch auf einer Fetischparty, wo alle Bescheid wissen und keiner in der besten Absicht und mit schlimmsten Folgen eingreift, ist man mit Rollenspielen und Fesselspielen doch viel besser aufgehoben!
