Donnerstag, Juni 23, 2011

Keuschheitsgürtel

Was ein Keuschheitsgürtel ist, weiß so gut wie jeder; wenn sich auch sicherlich nicht gleich jeder vorstellen kann, wie ein solches Teil in der heutigen Zeit beschaffen ist. Man denkt da eher an die mittelalterlichen Ungetüme aus Metall mit einem Schloss. Hing man im Mittelalter dem Keuschheitsgürtelfetisch an? Wohl kaum – da ging es um einen ganz praktischen Hintergrund, nämlich die Treue des Partners sichern. Bezeichnenderweise nahezu ausschließlich die der Frauen …

Keuschheitsgürtel

Keuschheitsgürtel Fetisch

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Heutzutage ist der Keuschheitsgürtel glücklicherweise absolut geschlechterneutral; es gibt ihn für Männer, und es gibt ihn für Frauen. Es gibt ihn in einer Form, die ans Mittelalter erinnert, fast wie ein richtiges Höschen aus Metall. Es gibt ihn aber auch aus Plastik. Und es gibt ihn weniger auffällig und groß als Peniskäfig. Da haben die Frauen dann den Männern echt mal was voraus – sie besitzen einen Körperteil, den man getrennt und notfalls auch ohne aufwändige Konstruktion drum herum wegsperren kann. Für die Frauen gilt das nicht.

Verschlossen wird der Keuschheitsgürtel auch heute noch mit einem Schloss. Allerdings gibt es da inzwischen die teuflischsten Konstruktionen, um jede Manipulation am Schloss selbst oder am Keuschheitsgürtel zu verhindern. Wer sich dafür interessiert, sollte sich einfach mal im Internet über die verschiedenen Möglichkeiten informieren. Dass einer der beiden Partner einen Keuschheitsgürtel trägt, ist nicht zwingend mit der Sadomaso Erotik verknüpft, aber trotzdem findet man das natürlich sehr häufig bei dominant-devoten Rollenspielen. Wie man sich leicht vorstellen kann, ist es durchaus unbequem und einengend, oder kann das zumindest sein, wenigstens wenn man einen „richtigen“ Keuschheitsgürtel aus Metall trägt. Da kann schon einiges scheuern und schmerzen.

Deshalb sollte man sich an das Tragen eines KG auch ganz langsam gewöhnen. Das ist damit so ähnlich wie mit dem Analsex – langsam und mit Geduld vorgehen ist der Schlüssel zum erotischen Glück.
Wenn man das trainiert, kann so ein Keuschheitsgürtel dann auch mehrere Stunden, mehrere Tage oder sogar so gut wie immer an bleiben. Übrigens, wer sich jetzt fragt, wie das denn dabei mit der Hygiene ist – erstens gibt es in den KGs, die heutzutage wahre technische Kunstwerke sind, diverse Vorrichtungen, um die Notdurft vorne und hinten abzuleiten. Was die Säuberung betrifft, ist dann allerdings immer gleich eine richtige Dusche fällig, denn Abputzen ist nicht.


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