Mittwoch, Oktober 20, 2010
Körperveränderungen und -verzierungen können einfach nur schön sein, oder modern, oder beides – aber sie eines sind sie auf jeden Fall: ein möglicher Fetisch. In erster Linie denken wir dabei an den Tattoo Fetisch – Tätowierungen – oder den Piercing Fetisch, aber es gibt auch andere Dinge wie Brandings (das anbringen von „Brandzeichen“, die bestimmte Muster bilden).
Bleiben wir einmal bei den Piercings; die so heißen, weil dabei durch die Haut „gepierct“, also gestochen wird. Durch das entstehende Loch werden dann Schmuckstücke hindurch geschoben. Es ist dasselbe Prinzip wie bei Ohrringen.
Der Unterschied zwischen einem Piercing und dem Ohrloch Stechen ist grob gesagt der, dass es Piercings auch an anderen Stellen als dem Ohrläppchen gibt. Somit ist Piercing praktisch der Oberbegriff, und das Ohrloch ist das Piercing an einer bestimmten Stelle.
Piercing Fetisch
09005 – 40 55 60 98
€ 1,99 / Min im dt. Festnetz, Mobilfunk € 2,99 / Min.
Ansonsten gibt es Piercings an den Nippeln, als Stege oder Ringe – besonders gut geeignet für die Nippelfolter beim BDSM Sex … -, an den Augenbrauen, auf der Zunge, durch die Nase, im Bauchnabel – und, und, und.
Besonders interessant vor allem in Zusammenhang mit der Fetisch Erotik, also in Bezug auf den Piercing Fetisch, der ja weit über die Körperveränderung durch Anbringen von Schmuck hinausgeht, ist das Intimpiercing.
Es kann optisch äußerst verführerisch aussehen – und darüber hinaus auch noch für eine erotische Stimulation sorgen.
Dabei gibt es bei Frauen die Möglichkeit von Ringen oder Stegen durch die äußeren oder inneren Schamlippen, durch die Klitoris, wobei ein Ring mit einer Kugel direkt über die Clit gesetzt wird, oder ein Piercing im Bereich zwischen Vagina und Harnröhre, das man auch Prinzessin Albertina nennt, und dann noch ein Piercing im Damm beziehungsweise in Damm-Nähe, das sogenannten Fourchette-Piercing, in Form eines Rings oder eines gebogenen Stifts.
Ein Klitoris-Piercing ist dabei erst ab einer gewissen Größe der Clit-Vorhaut möglich. Es sorgt für eine konstante Reizung des Kitzlers. Eine reizvolle Vorstellung – aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass es auf die Dauer auch nerven kann!
Das Fourchette-Piercing verengt aufgrund des Ortes, an dem sie sich befindet, den Eingang zur Scheide ein wenig. Dies kann für Mann und Frau reizvoll sein – aber auch störend. Vor allem beim Radfahren … Das Albertina-Piercing sorgt für eine zusätzliche Stimulation der Harnröhre, was besonders beim Muschi lecken äußerst erregend wirken kann.
Selbstverständlich ist man beim Intimpiercing nicht auf ein Piercing beschränkt. Viele Frauen lassen sich gleich mehrere stechen; mal derselben Art – zum Beispiel eine Reihe von Ringen die Schamlippen entlang, links wie rechts, mal unterschiedliche.
Beim Mann gibt es das Apadravya, das zum Beispiel im Kamasutra erwähnt wird. Hierbei werden die Schwellkörper durchstochen. Der Ampallang geht durch die Eichel, der Dyedoe – nur bei beschnittenen Männern zu empfehlen – geht durch den Eichelrand und der Oetang durch die Vorhaut. Auch durch das Frenulum kann ein Piercing verlaufen.
Beim Prinz Albert Piercing geht das Piercing durch das Vorhautbändchen und die Harnröhre. Ein Piercing durch den Hodensack nennt man Hafada. Guiche nennt man das Piercing im Dammbereich des Mannes.
Für das Guiche-Piercing gilt dasselbe wie für das Fourchette-Piercing. Es kann beim Radfahren massiv stören. Es kann aber auch für kleine, feine, gemeine Spielchen dienen … Auch beim Hafada muss eine sadistische Domina natürlich gleich an Cock&Ball-Torture und das Anbringen von Gewichten denken …
Das Prinz Albert Piercing kann für beide einen enormen Lustgewinn beim Sex bedeuten. Die Eichel wird ebenso dadurch stimuliert wir die Vagina. Dasselbe gilt für das Vorhaut-Piercing und die anderen Formen des Intimpiercings beim Mann.
Natürlich ist ein Piercing nie so ganz unproblematisch; schon gar nicht im Genitalbereich. Es besteht immer die Gefahr, dass sich die Stelle direkt nach dem Stechen oder auch später noch entzündet und richtig Ärger macht. Beim Piercing entsteht eine Wunde, durch die Krankheitskeime eingeschleust werden können. Man kann mit dem Piercingschmuck irgendwo hängen bleiben und sich Wunden reißen.
Und, last but certainly not least: Ein Piercing ist eine dauerhafte Veränderung – das Loch bleibt auch dann noch, wenn man vielleicht in einigen Jahren gar kein Piercing mehr haben will.
Wer sich aus diesen oder anderen Gründen nicht gleich oder überhaupt nicht Schamlippen, Vorhaut oder was auch immer durchstechen lassen will, für den gibt es aber auch eine Lösung. Inzwischen gibt es längst Intimschmuck, der ebenso aussieht wie ein Piercing, wobei aber nicht die Haut durchstochen werden muss.
Stattdessen wird der Schmuck einfach aufgesteckt, ähnlich wie bei Ohrclips. Auch das ist ein schöner Schmuck für den Intimbereich – und wenn man will ganz schnell und vor allem folgenlos wieder zu entfernen.
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on Mittwoch, Oktober 20th, 2010 at 17:24 and is filed under Fetisch.
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